1965 - 1997

Jeder Mensch der gesund zur Welt kommt, kann laufen. Da ich auf dem Land aufwuchs hatte ich die Natur vor der Haustüre. Ich bewegte mich im Wald, war mit Freunden ausgiebig mit dem Rad unterwegs, Skifahren sowieso. Im Alter von ca. 11 Jahren begann ich, mit dem Tennis. Später spielte ich auch Meisterschaft. Während meiner Studienzeit in Wien nutze ich in den ersten Jahren die günstigen Angebote des USI. Karate, Boxen, Rudern, Tennis – ich war gut drauf, ABER mir fehlte letztendlich die Konsequenz es auch zu Ende zu bringen. ABER ich hatte die Konsequenz es nicht zu tun. No Sports war bequemer, Zigaretten schneller gekauft und Bier leichter bestellt.

2008/2009

Ich rauche noch immer und das nicht wenig, das „Märzen“ liegt mir sehr am Herzen, Bewegung >=0. Nach den Weihnachtsfeiertagen 2008 hatte ich dann buchstäblich die "Schnauze" voll. Ich dachte am meine Gesundheit, an meine schlechte Vorbildwirkung meinen Kindern gegenüber und beschloss mein Leben durch Sport zu verändern. NUN hatte ich auch die Konsequenz es durchzuziehen. Ich hatte aber zu diesem Zeitpunkt weder die Lust noch den Willen meine geliebten Marlboro im Automaten zu lassen. Meinen ersten Halbmarathon beendete ich als starker Raucher und weil ich so toll war...gab´s gleich darauf die Zigarette(n) danach. Es folgte eine schlimme Bronchitis im Sommer, Conny stellte mir die Rute ins Fenster, ich dachte nochmals nach und besiegelte schliesslich auch diese Ära. Nach gut 25 Jahren und einem Gebrauchtwagen, geparkt auf beide Lungenflügel, beendete ich meine Karriere als Raucher. Im Herbst lief ich noch einen weiteren HM in Udine. Gestärkt durch meine Familie und motiviert durch Freunde kam ich nun auch zum Triathlon. Ein Kraulkurs wurde gebucht, ein Rennrad gekauft.

2010

Im abgelaufenen Jahr 2010 nahm ich an mehren Laufbewerben teil, darunter auch mein erster Marathon, und an zwei Sprintbewerben im Triathlon. Das wichtigste Ereignis jedoch war der IronMan Austria. Seit den frühen Morgenstunden war ich dabei um Hermann, Bernhard und Manuela zu begleiten. Am Schwimmstart erblickte ich jedoch nur Manuela. Und das war, wie sich später herausstellte auch gut so. 07:00 Uhr – der Startschuss und „Put your hands up in the air“. Ich bekam eine Gänsehaut, glänzende Augen – nur zu gern wäre ich hinter der Absperrung gestanden. Ich wollte mich diesbezüglich aber nicht meiner Familie gegenüber outen. Der Zeitaufwand, der Verzicht auf viele gemeinsame Stunden und natürlich kostet die Sache ja auch Geld. Ein paar Tage später bekam ich von Conny das GO für die Teilnahme am IM-Austria. Auslöser dafür, war ein Telefonat zwischen Conny mit Manuela indem Manuela so nebenbei erwähnte, das Sie in meinen Augen den Wunsch und den unbedingten Willen für eine Teilnahme erkennen konnte. DANKE Manuela..

 

Wenn die Gesundheit es zulässt sehen wir uns am 1. Juli 2012 um 07:00 am Start des IM-Austria.

Die "Eisernen"

IronMan Austria 2015
IronMan Austria 2015